***Diese neue Tour, die wir 2010 starten, ist anders als die, die wir bisher anbieten und ist eine etwas entspanntere Reise durch das alte Irland, wo wir viel Zeit weg vom Festland auf den windgepeitschten und einsamen Inseln im Atlantik verbringen. Diese Tour ist für diejenigen gedacht, die von allem weg vollen und zurück zur Natur kommen möchten. Wir werden einige der entferntesten Inseln und Halbinseln Irlands bereisen.***
Diese Tour beginnt und endet in Dublin und es wird nur zwei Touren diesen Sommer geben. Der Preis beinhaltet alle Fährüberfahrten, Frühstück und Mittagessen jeden Tag.
Preis: €895.00 pro Person
7 Tage

Tag 1 - The Saltee Islands: 7:30 Uhr
Abfahrt in Dublin Innenstadt - Tourist Office bevor wir die Strasse in den Südosten des Landes nehmen zu den selten besuchten, aber faszinierenden Saltee Inseln. Wir nehmen die Fähre ab Passage East nach Ballhack River auf den Saltee Inseln.

The Saltee Islands, bestehend aus der Great und der Little Saltee, liegen ungefähr 5 Kilometer vor der Küste von Kilmore Quay, Co Wexford. Die größere Insel Great Saltee ist ein berühmtes Vogelschutzgebiet und ist sehr beliebt bei Tagesausflügler und Vogel-Beobachter. Diese Inseln sind in Privatbesitz und eine der bedeutensten Vogelschutzgebiete der Welt.

Die Saltees sind ein Paradies für Meeresvögel. Hier findet man eine imposante Anzahl von verschiedenen Vögeln, ein Brutgebiet, vom Basstölpel zu Möwen, vom Papageientaucher zum Schwarzschnabel-Sturmtaucher. Die Inseln liegen auch an einer wichtigen Route für Zugvögel, wo zahlreiche Vögel im Frühjahr und Herbst anhalten. Die Great Saltee ist auch ein beliebter Brutplatz der Kegelrobbe, einer der wenigen an Irland"s Ostküste. Bis zu 120 Tiere sind dort im Herbst zu finden und bis zu 20 Junge werden dort pro Jahr geboren.

Diese Inseln gehören auch zu den ältesten Inseln Europas, basierend auf dem Präkambrium Fundament, und damit zwischen 600 bis 2000 Millionen Jahre alt. Es gibt archeologischen Nachweis, daß schon Jungsteinzeitmenschen dort lebten und es gibt Spuren religiöser Ansiedlungen. Eine Blütezeit in der Geschichte der Inseln war die Zeit zwischen 1500-1800 als sie als ein Piratenstützpunkt galten. Die Beute der Überfälle und des Schmuggeln wurden in den zahlreichen Höhlen versteckt, die alle mysteriöse und romantische Namen haben, wie Lady Walker"s Höhle, die Höhle der Ottern, das Höllenloch, so wie es sich für jede Schatzinsel gehört. Diese und andere Höhle kann man auf der Landkarte der Great Saltee erkennen.
Die Gewässer um die Inseln können unberechenbar sein, deswegen nennt man das Gebiet auch "den Friedhof der Tausend Schiffe" und die Inseln der Grabsteine.
Einer der besten Ausblicke auf den Saltees ist im Mittsommer zu geniessen, wenn die Vogelkolonien auf den Klippen des Gannet Headlands im Nordosten zu sehen sind. Riesige Mengen an Lummen und Tordalks füllen den gesammten Felsvorsprung aus und schaffen einen schrecklichen unaufhörlichen Krawall, der nur in der Nacht etwas nachläßt. Der Eissturmvogel spielt auch seine Rolle in diesem Getrubel. Gegen Sonnenuntergang bieten die Papageientaucher, die sich in kleinen Gruppen in der Nähe ihrer Nester ansammeln, einen wunderbaren Anblick.

Sollten die Saltees einen anderen Namen gehabt haben vor dem heutigen, ist jegliche Information darüber verloren. Für den Ursprung des heutigen Namens gibt es zwei mögliche Theorien. Entweder aus dem Skandinavischen oder eine Ableitung aus Alt- oder Mittelenglisch. Man kann annehmen, daß die skandinavische am wahrscheinlichsten ist (Salt=Salz, ey=Insel), abgeleitet von den salzigen Sprühen, dem die Insel in Zeiten von stürmischen Winden und Wellen ausgesetzt ist, vorallem im Winter.
"Alle Leute, jung und alt, sind herzlich willkommen um diese Inseln anzusehen und zu geniessen und sie wieder so zu verlassen, wie sie sie gefunden haben, damit auch noch alle zukünftigen Generationen sie sehen und geniessen können"
-Michael the First-
Wir werden den Grossteil des Tages auf der Insel verbringen aber am Abend zurückkehren und die Nacht in Passage West verbringen.
Tag 2 und Tag 3 - Cape Clear Island:

Heute morgen fahren wir Richtung der südlichsten Insel Irland"s, Cape Clear vor der Westküste von Cork. Wir verbringen zwei Nächte auf dieser wunderschönen Insel. Wir nehmen die Fähre von Baltimore, was ca. 45Minuten dauern wird. Die Insel ist ist 3 Meilen lang und 1.5 Meilen breit und hat eine Bevölkerung von etwa 120 Personen. Sie ist ein Gaeltacht Gebiet, wo die Irische Sprache noch als Muttersprache gesprochen wird. Aufgrund ihrer südlichen Lage, ist das Klima dort milder als auf dem Festland. Genau wie die Saltees, ist sie ein Paradis für Vogelbeobachter und kann sich damit ausweisen, das einzigste bemannte Observatorium Irland"s zu haben.
Wir werden am späten Nachmittag auf der Insel ankommen und es uns bequem machen, bevor wir ins örtliche Pub gehen auf ein paar Pints des "Black Stuffs" mit den Einheimischen.

Die wildromantische Landschaft von Cape, diesen spritzigen Hafen, die Klippen, Moore und Seen, alles trägt zu dem unverdorbenen Charme dieser Insel bei. Heide, Stechginster und Wildblumen bedecken die zerklüfteten Hügel. Unzählige Steinmauern schaffen einen Patchwork Effekt in dieser Landschaft. Megalitische Steine und ein 5000 Jahre altes Ganggrab, Ruinen einer Kirche aus dem 12Jahrhundert, eine O"Driscoll Burg aus dem 14.Jahrhundert, die in den 1600"s Jahren unter Beschuß kam, zeugen alle von einer reichhaltigen Vergangenheit.Der Heilige Ciaran, der Schutzpatron der Insel, ist einer der frühen Irischen Heiligen, und war angeblich schon vor dem Heiligen Patrick in Irland.
Die abgelegene Insellage von Cape machen diese Insel zum führenden Vogel-Beobachtungs Zentrum in Irland. Der beste Monat ist Oktober, aber gleich danach kommt der April. Wale, Lederschildkröte, Sonnenbarsch und Haie werden dort jedes Jahr gesichtet, genauso wie man regelmässig Delphine sehen kann. Weit weg vom Lärm und der Hektik des Festlands, bietet Cape Entspannung, Natur und Frieden.

Am dritten Tag werden wir um die ganze Insel herum wandern und uns viele der megalithischen Stätten ansehen, die geboten werden genauso wie das Tierleben und die Vogelwelt. Die Wanderungen sind relativ einfach, mit ein paar Höhen und Tiefen, aber keine von denen man Muskelkater bekommen wird.
Tag 4 - Sheep Head Peninsula:

Heute nehmen wir die Fähre zurück aufs Festland und wir werden zu der abgelegenen Halbinsel Sheep"s Head reisen, wo wir eine 3-4 Stündige Wanderung unternehmen werden. Dies ist eine fantastische Halbinsel und wir werden nicht allzu viele Leute treffen auf den Pfaden, die wir nehmen. Den heutigen Abend verbringen wir in Bantry, einer kleinen Marktstadt am Anfang der Halbinsel.

Sheep"s Head Peninsula wird oft die vergessene Halbinsel Corks genannt und wenn Sie dort ankommen, werden Sie sehen warum. Sie hat eine solch entspannte Atmosphäre, das Gras ist so weich, und man hat während dieser Wanderung fast die ganze Zeit den Blick über den Ozean . Ich kenne keinen Wanderer, der nicht gern neben dem Ozean spazierengeht.

Tag 5 - Garnish Island und Inch Beach:
Heute ziehen wir auf unserer Reise weiter über das Festland bis hin zur Stadt Dingle oder Daingean, wie die Einheimischen sie nennen. Auf dem Weg dorthin jedoch machen wir einen kurzen Abstecher auf Garinish Island, kurz vor dem Ortchen Glengariff. Es ist eine ungewöhnliche kleine Insel und eine ganz entspannte Art den Morgen zu verbringen.

Im geschützen Hafen von Glengarriff in der Bantry Bucht gelegen, im Südwesten Irlands, liegt Ilnacullin, eine kleine Insel von 15Hektar (37acres), die bei Gärtnern und Liebhaber von Bäumen und Sträuchern in der ganzen Welt als eine Insel von seltener Schönheit bekannt ist. Die Gärten von ilnacullin verdanken ihre Existenz einer kreativen Partnerschaft, ungefähr vor 70 Jahren, von Anna Bryce, der Besitzerin der Insel und Harold Peto, dem Architekten und Gartendesigner. Die Insel wurde dem Volk Irlands im Jahre 1953 gestiftet und wurde darauffolgended unter die Herrschaft der Denkmalschutzbehörde (Commissioners of Public Works) gestellt. Bis heute ist die Insel unter der Leitung der OPW (Office of Public Works).

Die Insel heißt Garinish (die nahe Insel) auf den offiziellen Landkarten und ist weitläufig auch unter diesem Namen bekannt. Der andere Name Ilnacullin oder Illaunacullin (Insel der Stechpalme) ist eher örtlich verbreitet und erscheint auf mindestens einer ganz frühen Landkarte, was daraufhindeutet, das dies der ältere Namen ist. Da es noch einen anderen Garten mit dem Namen Garinish nicht weit weg von dort im County Kerry gibt, spricht einiges dafür den unverwechselbaren Namen Ilnacullin für den Inselgarten bei Glengarriff im County Cork zu verwenden, wie es die Denkmalschutzbehörde OPW nun auch seit einigen Jahren tut.

Wenn wir zurück auf dem Festland sind, fahren wir über den Healy Pass in Richtung Killarney und von dort aus in den Ort Dingle. Aber vorher werden wir noch einen schönen Strandspaziergang an Inch Beach unternehmen. Wir werden die Nacht in dem netten Städtchen Dingle verbringen, das bekannt ist für die Musik und die bunten Strassen. Es gibt viele ortsansässige Künstler und Musiker, die dort das ganze Jahr über leben und dort spricht man auch Irisch.
Tag 6 - Great Blasket Island:

An unserem vorletzten Tag der Reise werden wir zur Great Blasket Insel fahren, wo wir eine ca. 4-stündige Wanderung um die ganze Insel machen werden.
Aufgrund ihrer einzigartigen Kultur und Geschichte hat sich The Great Blasket um den Status des Weltkulturerbes beworben.
Bis zum heutigen Tag sind die Blaskets unbewohnt, aber Besucher können mit der Fähre übersetzen auf diesen abseitsgelegen Ort voller wilder Schönheit, und dort mehrere Stunden oder einen ganzen Tag lang die Naturschönheiten und Überreste der menschlichen Schicksale aufsaugen.

Die Blaskets sind und waren immer ein wichtiger Bestandteil der Gemeinde von Dun Chaoin. Selbst als ungeschulter Beobachter kann man erkennen, daß die Inseln und das Festland irgendwann mal zusammengehörten, wahrscheinlich so vor ein paar Millionen Jahren wie die Experten bestätigen.
Von den Einheimischen wird Great Blasket einfach nur die Insel genannt, oder formeller ausgedrückt "die Westliche" oder die "Grosse Insel". Die Bewohner der Blaskets selber nannten die anderen Inseln die Lesser (weniger wichtigen) Inseln. In der Vergangenheit wurde die gesammte Inselgruppe als die Ferriter"s Inseln bezeichnet. Ab dem Ende des 13.Jahrhundert pachtete die Ferriter Familie die Inseln von den Grafen von Desmond und dann von Sir Richard Boyle Ende des 16.Jahrhunderts, nach der Enteignung der Desmond Geraldines. Sie behielten eine Burg dort bei Rinn an Chaisleáin (Burg Punkt) im unteren Teil des Dorfes. Es gibt keine Überbleibsel mehr von dieser Burg, denn die Steine wurden abgetragen um die Protestantische Suppen Schule im Jahre 1840 zu bauen. Dieselbe Schule wurde 1852 nach dem Wüten der Hungersnot geschlossen.
Die letzter der Ferriter Familie, der Kontrolle über die Blaskets hatte, war der Dichter und Rebellenoberhaupt, Captain Piara Feirtéar. Er wurde bei Cnocán na gCaorach in Killarney 1653 geköpft, nachdem er und seine Gefolgsleute im nahe gelegenen Ross Castle besiegt wurden.

Das Wort "Blasket" selber ist ein Rätsel. Niemand weiss wann und wo dieser Name zuerst erwähnt wurde. Im 14. und 15. Jahrhundert werden Namen wie "brasch", "brascher" und "blaset" auf Italienischen Karten auf, während 1589 die ersten Hinweise eine Variante davon wie "blasket isles" aufgetreten sind. Alles deutet darauf hin, dass Blascaod/Blasket ein Leihwort einer anderen Sprache ist. Robin Flower hat vorgeschlagen, dass es abgeleitet werden kann aus dem skandinavischen, wo "brasker" ein gefährlicher Ort bedeutet.
The Great Blasket ist bedeckt von Stechginster und Heide auf moorigem Grund. Efeu, Stechpalmen und Ziegenweide wachsen dort, gewunden und verwittert von Stürmen. Weiden, die für Korbflechten geeignet wären, wachsen dort nicht, und folglich mussten die Inselbewohner aufs Festland reisen, bis zu Abhainn an Scáil (Annascaul) oder Ínse (Inch), um den Vorrat für die Saison zu holen, um ihre Körbe für den Hummerfang herzustellen.
Die Blaskets sind und waren immer voller Kaninchen. Aber es ist ein besonderes Rätsel, daß man keinerlei der folgenden Rassen auf den Inseln findet, wie zum Beispiel das Wiesel, Frösche oder Hasen, Füchse, Ratten, Igel, Marder oder den Wassermolch. Die langschwanzige Feldmaus und die Zwergspitzmaus sind die am weitverbreitesten Arten auf der Insel.
Meeresvögel, die man an der Küste des Festlandes nie sehen kann, gibt es hier im Überfluss, aber nicht mehr soviele wie früher da ihr Lebensvorrat abgenommen hat. Dazu zählen die Sturmschwalben (welche zu tausenden in der Wildnis der Insel brüten), Lummen, Papageientaucher, Tordalk, Schwarzschnabel Sturmtaucher, und Schwarzlummen. Ihr Fleisch bot vielen der Inselbewohner eine leckere saftige Mahlzeit an als der Hunger auf dem Landgebiet herrschte. Zusammen mit den Nestern der Tölpel von Sceilg, hielten diese den Hunger fern.
Tag 7 - Rocky Road to Dublin:
Dies ist der letzte Tag unserer Wochentour und leider geht unsere Reise heute zu Ende – auf der Straße Richtung Dublin.Sie werden zustimmen, daß dies eine sagenhafte Woche für uns alle war, und eine an die wir uns noch für eine lange Zeit später erinnern werden. Man kommt am späten Abend in Dublin an und wir werden uns alle fest umarmen bis zum nächsten Abenteuer.
"Grossartige Erinnerungen sind es, was das Leben ausmacht, nimm" Dir Dir die Zeit und schaff" Dir Deine Eigenen!"